Mittwoch, 6. Juni 2007

Inland Empire - Lynch VS. Realität und Inszenierung

Die Frage ist doch: Was ist die Wirklichkeit? Gibt es überhaupt so etwas wie Wirklichkeit? Gibt es Wahrheit? Ist Inland Empire ein Film? Was ist ein Film?
Man kann nichts glauben, schon gar nicht den Dingen die man für realistisch hält. Vielleicht ist Kunst ja das einzig wirklich Wirkliche. Aber was ist eigentlich Kunst?

Als ich das Kino nach Inland Empire verließ, war mir mal wieder klar, dass die Realität in der wir leben, eine inszenierte ist und das die Inszenierung uns fast immer Realität vorheuchelt.

Flags of our fathers / Letters from Iwo Jima

Es ist nicht gerade einfach sich in eine Vergangenheit zu versetzen, die eine Amerikanische oder Japanische ist, und die sich zur Zeit des 2. Weltkrieges ereignet. Krieg ist etwas, was ich ganz und gar nicht begreife und nur aus den Medien kenne.
Durch Berliner Straßen zu gehen und zu denken, dass genau hier Krieg stattfand. Menschen töteten und starben…Teilweise sieht man sie noch, die Einschläge der Granatsplitter in den Häuserwänden. Doch meist sind sie wegsaniert oder ausgebessert.
Der Krieg lässt die Menschen allein. Lässt sie sich auf das Wesentlichste reduzieren: Das Überleben. Der Krieg ist traurig und alles was mit und nach ihm kommt ebenso. Krieg ist der Tod: aller Gedanken, jeder Vernunft und des Glaubens.
An einem Krieg kann nichts Menschliches sein, auch wenn Menschen Kriege machen.
Soldaten bleiben Menschen, die freiwillig im Krieg sind, die nicht plötzlich aufwachen und auf einmal merken, dass sie töten müssen.


Trotzdem sind
Flags of our fathers und
Letters from Iwo Jima
Was fürs Auge.

What better place than here. What better time than now.

Event G8:
Juli und Wir sind Helden auf der Bühne.
G8 hinter einem Zaun.
Tom Morello war auch da. Aber seht selbst, ich will dazu nichts sagen.
Wo sind nur Rage Against The Machine, wenn man sie braucht.

Lights out guerilla Radio
Turn that shit up