Montag, 18. Februar 2008

Leergut/John Rambo /Sweeny Todd









Leergut

Ein alter Mann kann sich einfach nicht zur Ruhe setzen. Er kündigt seinen Job als Lehrer, um erst als Fahrradkurier und schließlich in einer Leergutannahme zu arbeiten. Nebenbei verkuppeln er fleißig seine Mitmenschen. Seine Frau bleibt dabei allerdings auf der Strecke.
Witzig, nachdenklich und ein wenig skurril.

John Rambo

Flitzebogen, MG, Messer und Stirnband. John Rambo.
Haltet eure Körperteile fest! Er ist zurück.


Sweeny Todd- Der Teuflische Barbier aus der Fleet Street

Der Barbier Sweeny Todd kommt nach Jahren nach London zurück und rächt sich an seinem Widersacher, der ihm vor Jahren Frau und Kind genommen hat.
Endlich mal wieder ein blutiger und düsterer Film von Tim Burton. Schade, dass es ein Musical ist. Aber das Schlussbild ist eines der besten der Filmgeschichte und auch das Rasurduell gegen "AliG, Borat" ist unglaublich.
Traue niemals einem singenden Frisör.

There will be blood














Vor nicht allzu langer Zeit warf irgendjemand einmal, mit einem unglaublichen Schwung an Egoismus Macht, Glauben und Freiheit in einen Topf und der American Way Of Life war entstanden.There Will Be Blood erzählt die (eine) Geschichte dieser Entstehung.
Es geht um einen Dorfprediger und einen Goldgräber und wie sie zum Radioprediger bzw. Ölmogul wurden.
Paul Thomas Andersons Film sticht nicht nur tief ins amerikanische Herz, sondern auch in das des Kapitalismus und sein Selbstverständnis mit Macht und Freiheit umzugehen, als wären sie miteinander verbunden oder das selbe.
Ein wahrlich großer Film, der schwer zu greifen ist. Sehr schade, dass den Kritikern zum Film oft nicht mehr einfällt, als dass er toll inszeniert ist und tolle Darsteller zeigt. Doch in There will be Blood geht es um etwas und der Titel verrät es uns. Er spricht von unserer Gegenwart und der Film erzählt, wie es soweit kommen konnte. There will be blood erzählt vom Anfang.
Ein Film, bei dem man darüber nachdenken sollte, warum er so beeindruckend ist.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Cloverfield/Into the Wild














Cloverfield

New York wird von einem Monster angegriffen und der Zuschauer ist per Videoaufnahme eines Beteiligten mit dabei. Leider sieht man alles viel zu wenig und es geht auch alles viel zu schnell. Das ist Konzept das Films und leider will ich, wenn ich mir schon einen Monsterfilm ansehe, mehr sehen. Mehr Monster und mehr Zerstörung. Die "schlechte" Qualität der Bilder können weder die Protagonisten noch die Geschichte auffangen.
Lieber 'nen alten Gozilla-Film oder den original King Kong anschauen.

Into the Wild

Ein junger Mann verabschiedet sich von seinem bürgerlichen Leben, um in und mit der Natur zu leben. Er reist durch Amerika, lernt verschiedene Menschen kennen und stirbt schließlich allein in einem alten Bus in Alaska. Ein sehr langer Film. Ein wenig Kitsch. Ein sehr guter Hauptdarsteller und tolle Bilder. Viel alte Weisheit und Zeit darüber nachzudenken. Aussteigen ist nicht jedermanns Sache, aber sich dafür Zeit zu nehmen, um sich auf sich zu besinnen, das sollte jedermanns Sache sein.