Freitag, 17. Oktober 2008

Krabat

Bitte ignoriert diesen Film. Lest das Buch oder hört das Hörbuch von Otfried Preußler.

Fern Sehen

Erst das Kino jetzt das Fernsehen. Tja, einen Fernsehpreis würde ich auch nicht annehmen...oder doch? Naja, aber das alte Argument, dass es die Zuschauer ja anschauen und ja nur das bekommen, was sie wollen, hat sich natürlich auch jemand vom Marketing ausgedacht, der ja nichts anderes versucht, als genau das zu erreichen: Es so vielen wie möglich recht machen, mit so wenig wie möglich Einsatz. In der BWL heißt das dann Gewinnmaximierung und was dabei rauskommt ist Quatsch.
Es geht weder um Quote noch um Qualität im deutschen Fernsehen, sonder es geht darum Geld zu verdienen. Gute Produktionen kann man an einer Hand abzählen der Rest ist Degeto.
Deutsche Produktionsfirmen, Drehbuchautoren, Schauspieler und Regisseure können sich dicke Scheiben von ihren amerikanischen Kollegen abschneiden, die es uns seit Jahres vormachen und bei kleinen und großen Produktionen ein erstaunliches Niveau erreicht haben.
Fernsehen kann gut sein, kann qualitativ hochwertig sein, aber das erfordert Mut und vollen Einsatz von allen Film- und Fernsehschaffenden.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Niemand braucht Filme

Zur großen Diskussion, wer denn nun für seinen Film Fördergelder erhalten soll und wer nicht, kann ich eigentlich nur sagen:
1. Wer Kunst machen will, brauch bestimmt keine Fördergelder dafür. (Fast) jeder kann und sollte Filme machen.
2. Die Fördergelder werden ja nicht zum Spaß vergeben und sind ja auch keine Geschenke. Der Staat will dafür was zurück. Wenn man also" radikale" Filme machen will, sollte man doch auf Fördergelder verzichten.
3. Niemand brauch Film und niemand sollte darüber entscheiden welche Filme gebraucht werden.

Lars und die Frauen










Unerwartet, leise und heimlich, aber unglaublich stark schleicht sich ein neuer Film in die Liste meiner Lieblingsfilme: Lars und die Frauen. Ein Film über einen scheuen jungen Mann, der sich mit Hilfe einer Puppe, die er zu seiner Freundin erklärt, aus seiner Isolation befreien will. Dies gönnen ihm alle in diesem Film und spielen das "Puppenspiel" mit. Unglaublich schön ist dieser Film und Lars' Befreiungsversuch herzzerreißend komisch und er lehrt uns, dass das normale am Leben für manch einen unglaublich schwer zu erreichen ist und im Ungewöhlichen seinen Ausdruck findet. Ryan Goslings Darstellung des Lars und das restliche Schaispielerensamble haben mich tief berührt. Danke.