Dienstag, 27. April 2010

Dexter (Erste Staffel)

Dexter ist ein Massenmörder, der als Forensiker bei der Polizei arbeitet und "in Dunkeln" seine Leidenschaft an Verbrechern auslässt.
So könnte man diese Serie beschreiben, besser wäre es allerdings zu behaupten, dass es in Dexter um die Selbstfindung eines sehr einsamen Menschen geht, dessen Ausdrucksmittel inakzeptabel ist. 
Dexter ist ein Mensch der sich eine zweite Identität aufgebaut hat, der hinter Masken lebt.
Das erstaunliche bei Dexter ist, dass man sich unglaublich gut mit ihm identifizieren kann. Das ist auch das erschreckende. Dexter ist/war eine der erfolgreichsten Serien des Senders Showtime mit bis zu 2 Millionen Zuschauern.
Was spricht mich und andere an dieser Figur an?
Diese Frage zu beantworten ist eigentlich ganz einfach: Es ist die Tiefe mit der sich mit der menschlichen Psyche auseinandergesetzt wird. Was schwer und unzugänglich klingt, schafft diese Serie durch hohe Konzentration, d.h. dichte Atmosphäre, tolle Nebenfiguren, einer guten zielgerichtete Geschichte und der unglaublich komplexen Hauptfigur: Dexter.
Einer Figur, der man trotz ihrer Masken tief in die Seele schauen kann, die man auf Grund ihrer "Mängel" mag und der man Frieden wünscht. 
Das ist Dexter. Eine phantastische Serie!   

Montag, 12. April 2010

Kampf der Titanen


Perseus, Sohn des Zeus, kämpft samt Gefährten gegen viele Monster.
Hätte ich gewusst, wer der Regisseur ist, hätte ich mir diesen Film niemals angeschaut. Aber ich mochte das Original schon immer und habe auch gegen Trash im Kino nichts einzuwenden.
Doch, dieser Film ist so schlecht, dass mir wirklich gar nichts Gutes einfallen will...das Schlimmste Verbrechen, was dieser Film? allerdings begeht, ist die lange Weile.
Ich habe wirklich seit langem keinen so schlechten Film mehr gesehen.

Mittwoch, 7. April 2010

Alice im Wunderland...

...ist die Geschichte eines Mädchens, das kurz vor ihrer Verlobung durch ein Loch in eine andere Welt fällt und dort antritt, um diese zu retten.
Bunt und knallig ist der Film, kurz und irgendwie uninteressant. Vielleicht sind es die vielen Effekte, die die Darsteller blass aussehen lassen, vielleicht hat man sie (Burton's Ensemble) sich auch einfach schon übersehen, vielleicht war auch die deutsche Übersetzung nicht sonderlich gelungen. 

Ganz sicher ist, dass dies wohl einer der belanglosesten Burton Filme ist. Einer, den ich mir sicher nicht noch einmal anschauen werde. Nach dem genial düsteren Sweeney Todd geht Burton, mit großem Publikumserfolg nun weiter den Weg des geringsten Widerstands. Schade...nicht mehr als Blockbuster-Unterhaltung.