Sonntag, 11. Februar 2007

Rocky

Zum Start des neuen Rocky Films, hier eine Erinnerung an den ersten Rocky Teil.
Rocky Balboa ist ein abgehalfterter Boxer der in Ghetto von Philadelphia wohnt und sich sein Geld als Geldeintreiber und Amateurboxer verdient. Dass er aus seinem Leben nichts gemacht hat, weiß er selbst und bekommt es auch von jedem zu hören. Sein einziger Lichtblick sind die Besuche bei Adrien, der Schwester seines besten Kumpels , welche in einem Zoogeschäft arbeitet. Doch für Rocky wendet sich das Blatt, als er die Chance bekommt gegen den Schwergewichtsweltmeisters Apollo Creed um den Titel zu kämpfen und mit der schüchterne Adrian zusammen kommt.

Warum ich den Film so mag, soll dies hier(meine Lieblingsszene) zeigen:



Rocky will es sich selber beweisen. Das mag altmodisch sein, aber so ist auch Rocky, der weiß, dass er dumm ist und nichts kann außer boxen, aber das Herz an der "richtigen" Stelle hat. Man muss ihn und seine Unbeholfenheit einfach mögen.
Über die letzten Szene des Films wird im allgemeinen gern gelacht. Was ich überhaupt nicht verstehen kann. Lachen wird auch nur der, der nicht verstanden hat, worum es Rocky geht und genau, wie alle anderen im Film, Rocky nichts zutraut und ihn als Niemand und Idioten abstempelt. Menschen die nicht verstehen können, dass Rocky eben nur für sich etwas großen geschafft hat und jemanden gefunden hat, mit dem er dies teilen kann: Adrien.



Ich verneige mich vor diesem großen Film und freue mich heut Abend, (nach unzähligen schlechten Rocky Teilen) hoffentlich mal wieder einen guten zu sehen.