Samstag, 3. Februar 2007

Was es ist...

"Der Tod ist eine Krankheit"
Was ist das Leben?

Vorab, es geht hier um den Film The Fountain. Einen Film der eigentlich durchgehend schlecht bis vernichtend von der Kritik besprochen wurde.
Dies ist der neuste Film von Darren Aronofsky, der sich mit Pi und Requiem for a Dream nicht gerade blamiert hat. Sollte er so deneben liegen und ne absolute "Gurke" produziert haben.
Natürlich nicht.
Es gibt in The Fountain drei Geschichten in drei Zeiten, in denen eigentlich auch das selbe passiert. Natürlich nicht ganz. Aber ich sehe schon, dass ich mit dem purem Erzählen der Handlung nicht weiter komme.
Also, es geht um einem Mann, der nicht will, dass seine Frau stirbt. Wenn man von den Zeitebenen absieht (denn dann gibt es sogar einen durchgehenden Handlungsstrang), erobert er sie in der Vergangenheit (16. Jh.), verliert sie in der Gegenwart und versucht sie in der Zukunft (~2500)wieder zu beleben.
Dies alles wird besonders im Erzählstrang, der in der Gegenwart spielt, sehr nah und berührend gezeigt und gespielt. Jedes Bild ist groß und nah zugleich.
Die Botschaft des Films ist eine ganz simple: Man muss sterben.
Was es dagegen bedeutet, bis zum letzten zu kämpfen, zeigt uns dieser Film, indem der Protagonist nicht für sich die Unsterblichkeit sucht, sondern für seine Geliebte. Seine Suche wird zu einem Wahn, der erst mit seinem eigenen Tod endet. Er überlebt dabei alle Menschen, da er "den Baum des ewigen Lebens" gefunden hat und treibt allein durchs All, dem ersehnten Neuanfang entgegen. Aber auch ein Baum muss irgendwann sterben...

Auch wenn man mit der Geschichte vielleicht nichts anfangen kann oder will, lohnt es sich den Film wegen der vielen visuellen Ideen und dem wirklich tollen Hugh Jackman
anzuschauen.