Donnerstag, 12. Juli 2007

Hollywoodland


"George, kein Mensch will irgendwann später mal glücklich sein. Sag mir was du dir wünscht, dann sollst du es haben."



Es gibt Menschen, die haben Träume und wissen, dass sie sich nie erfüllen werden. Andere haben keine Träume. Wieder andere tun alles, um sich ihre Träume zu erfüllen. Nicht immer bringt ihr Weg sie ans Ziel.

Hollywoodland ist ein schöner getragener Film, der Längen nicht scheut, Klischees benutzt, um sie auflaufen zu lassen, um uns drei Menschen zu zeigen, die etwas sein wollen, was sie nicht sind oder etwas sind, was sie nicht sein wollen.
Ben Affleck war selten so gut besetzt, Diane Lane glänzte immer besonders gut, wenn es um das älter werden ihrer zu spielenden Charaktere geht, nur Adrien Brody's Rolle wirkt seltsam unglaubwürdig...aber auch das passt irgendwie.
Auch wenn man am Ende ohne Antworten sitzen bleibt, wird einem Hollywoodland als trauriger Film in Erinnerung bleiben. Als ein Blick hinter die Masken und Kostüme, die man sich aus Angst und Schwäche überstülpt und die man dann unter Umständen nie oder zu spät versucht wieder anzustreifen.