Donnerstag, 18. März 2010

Shutter Island

Was wäre Schlimmer? Zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?
Nachdem ich den Trailer für Shutter Island im Kino gesehen hatte, muss ich zugeben, hatte ich Angst.
Jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, muss ich sagen: Ja, ich hatte Angst, auch wenn dies nicht an der etwas abgedroschenen Geschichte lag, sondern ehr an den fantastischen Bildern und der tollen Musik.
US-Marshal Edward Daniels und sein Partner  untersuchen das Verschwinden einer gefährlichen Patientin von Shutter Island, einer Gefängnisinsel für geisteskranke Schwerverbrecher.
Am Ende kommt natürlich alles anders, als man denkt. Naja, vielleicht nicht ganz. Wenn man einer Geschichte möglichst alle Freiheiten geben will, oder Fehler beseitigen will , denkt man sich einfach eine Ausrede aus, mit der man alles rechtfertigen kann. Darum dreht sich Shutter Island und so ist auch der Film gestrickt. Das ist nicht neu.
Trotzdem überzeugen DiCaprio, Ruffalo, Kinsley, von Sydow und Michelle Williams. Die Bilder sind mächtig die Musik noch mächtiger. Es stürmt und es ist dunkel. Böse Nazis. Was will man mehr. Anschauen und genießen. Polanski meets Hitchcock, dachte ich die ganze Zeit, nur ohne Humor.