Mittwoch, 14. Juli 2010

Rampage

Ein junger Mann läuft in einer amerikanischen  Stadt Amok und hat ganz eigene Pläne.
Ja, da muss erst Uwe Boll kommen, damit ich dieses Jahr noch einen außergewöhnlichen Film sehe. Rampage ist  ein toller Film. Warum? Weil er anders ist. Eine äußerst kluge Geschichte mit gesellschaftlichem Sprengstoff und genug Action, die dass alles benötigt, um glaubhaft zu sein.
Was bei Rampage allerdings am genialsten ist, ist die Konsequenz, die es im Kino sonst nicht mehr gibt: Das Happy End für den bösen Helden! Diese macht das Drama aus, diese erzählt mehr über Realität, als es eine Dokumentation jemals könnte. (Anmerkung: In der deutschen Version des Films musste am Ende des Films eine Anmerkung hinzugefügt werden, damit er veröffentlicht werden durfte. Sie macht diese Konsequenz nichtig und erzählt sehr viel darüber, was Boll da für einen Sprengstoff produziert hat.)
Dieser Film erzählt von unserer Welt als Ort der Werbung, des Egoismus, als Ort der kleinen Diktatoren, der Betäubung, Medienverdummung und und und. Das ist viel und alles drin, plus einer guten Geschichte mit einen tollen Twist.
Mehr davon bitte! Diskussion bitte!
Interview: http://www.dailymotion.com/video/xdkpy6_uwe-boll-rampage-interview-biff-201_shortfilms