Avatar: Fire and Ash

Vor 26 Jahren startete James Cameron den Versuch, das Kino zu revolutionieren, und brachte einen Spielfilm in 3D in die Kinos. Schnell wurde klar, dass 3D das Kino nicht retten würde – vielmehr ruinierte es gerade kleinere Lichtspielhäuser, die sich die teuren Projektoren nicht leisten konnten. Und so fantastisch und beeindruckend Avatar – Aufbruch nach Pandora auch war: Heute sind 3D-Vorstellungen nicht mehr als ein nettes Gimmick.
Nun läuft mit Avatar: Fire and Ash der dritte Teil der Avatar-Reihe im Kino, und was bleibt, ist vor allem lautes Getöse. Sicher, die Spezialeffekte und Animationen sind toll. Doch nicht nur wiederholt sich die Handlung der vorherigen Filme – selbst innerhalb dieses Films wiederholen sich Szenen und Abläufe. Was als großes Kinospektakel angekündigt wurde, entpuppt sich als zu lang geratener Actionclip, bei dem es gar nicht so schlimm ist, nebenher auf einen zweiten oder dritten Screen zu schauen.
Und Achtung, Spoiler: Die Handlung ist immer noch nicht zu Ende erzählt. Uns erwartet also ein weiterer Avatar-Film. Man kann nur hoffen, dass er nicht so einfallslos, unkreativ und lang daherkommt wie dieser.

In Pandora nichts Neues: eine sich selbst wiederkäuende Handlung in bestechender Optik.



Originaltitel: Avatar: Fire and Ash
Erscheinungsjahr: 2025
Laufzeit: 197 Minuten
Bild© 20th Century Studios / DPA / AP